„Good Morning Vietnam!“ und Welterbe in Angkor, Kambodscha

Reisezeit: Dezember 2025

Über ein Jahr hat es gedauert, bis wir endlich aufbrechen konnten. Bereits im Oktober 2024 buchten wir diese Reise nach langen Abwägungen. Wir haben es nicht eine Sekunde bereut, uns diese Reiseziele ausgesucht zu haben. Schließlich liegt ausreichend Mystik und vor allem Geschichte auf diesen beiden Ländern.

Neben den vielen attraktiven Zielen, wie den sakralen und urbanen Highlights, spielte für uns die Auseinandersetzung mit dem Vietnamkrieg und dem Terror der Roten Khmer in Kambodscha eine unerwartet größere Rolle, als wir es zu Reiseantritt erahnen konnten. Auch der Vergleich der Ost- und Westpropaganda, die Art und Weise, wie über die Kriege in der DDR und BRD berichtet wurde, wird auf dieser Reise eine nicht unwesentliche Rolle spielen.

Daher entschied ich mich auch für diese Überschrift, die uns sehr an den Vietnam-Film mit Robin Williams, in dem er den Radioreporter (Sender AFRS) Adrian Cronauer spielt, der jeden Morgen sein GI-Publikum mit den Worten: „Good Morning, Vietnam! Hey, das ist kein Test. Das ist Rock’n Roll. Zeit, die Hölle vom Delta (des Mekong – der Verfasser) bis zur DMZ (Demilitarisierten Zone – der Verfasser) loszulegen!“. Anschließend erklingt das Lied von CCR „Fortunate Con“. Der Rest ist Kriegsschrecken in allen Facetten.

Also trifft, wie es ja auf einer Studienreise gar nicht anders sein kann, Geschichte auf Natur, Kultur sowie Architektur. Es wurde, wohin kollektive Kraft und Fleiß ein Land wie Vietnam geführt werden kann, welches bis 1975 in die Steinzeit zurückgebombt wurde. Auch der Aufbruchswille der Kambodschaner, sich aus der tiefsten Terrorknechtschaft, die die Roten Khmer auf das Volk ausübten, emporzuarbeiten und sich dabei die zerstörte Kultur zurück erarbeiten, verlangten uns großen Respekt ab.

Aber lasst nun die Bilder dafür Sorge tragen, Euch beide Länder auf unsere Weise, wie wir sie erlebten, zu zeigen.

Damit dies geschehen, kann begleitete mich wieder einmal mehr meine geliebte Nikon D7200, unterstützt von einen iPhone14.

Ich wünsche Euch viel Spaß,
Euer Mayk!

Los geht es:

Flugdauer: 12 Stunden
Zeitverschiebung:    6 Stunden
Fläche: 331.210 km² (fast so groß wie Deutschland mit 357.022 km²)
Einwohnerzahl: 101 Millionen
Staatsform: Sozialistisch (!)
Hauptstadt: Ho Chi Minh Stadt, früher Saigon
Währung: rund 30.000 Vietnam-Dong entsprechen 1 Euro bzw. 1 Dollar

 

Tag 1 am 16.11.2025 – Anreise nach Hanoi

Bild 1 – Diese Darstellung entstammt der Anzeige in den Sitzen der Passagiere.
Bild 2a – Unser Reiseverlauf Teil 1
Bild 2b – Unser Reiseverlauf Teil 2

Tag 2 am 17.11.2025 – Naturwunder Halong-Bucht

Bild 3 – Der Hafen von Haiphong, dem Tor zur Halong-Bucht – ein unfassbares Getümmel und Gewusel, überall wird vor allem Fake Ware verkauft.
Bild 4 – Ein Bootsausflug wie dieser hier ist Pflicht. Was allerdings über die malerische Idylle hinweg trübt, was dieses Bild nicht zu zeigen vermag, ist der widerliche Dieselgestank, der in der Luft liegt. Im schonenden Umgang mit der Natur hat der Vietnamese echten Nachholbedarf, lernten wir sehr schnell.
Bild 5 – Millionen Jahre Erdgeschichte haben für eine bizarr wirkende Landschaft wie diese Durchfahrt gesorgt. Besser ist es, hier den Kopf einzuziehen.
Bild 6 – Diese Kulisse ist schon filmreif. Schade, dass das Wetter nicht mitgespielt hat. In der trüben Atmosphäre kam leider das türkisfarbene Wasser nicht zur Entfaltung.
Bild 7 – Angekündigt war laut Reiseverlaufsbeschreibung unseres Veranstalters die Übernachtung auf einer Dschunke. Naja, unser Hotelschiff sah etwas anders aus. Allerdings tröstete uns die sehr hochwertige Ausstattung und die gute Betreuung darüber hinweg.
Bild 8 – Abendlich Stimmung auf dem Deck. Dort lernten wir, wie man die beliebten Frühlingsrollen selbst herstellt. Das Ganze bei etwas Bier und gutem Wein als Sundowner. Die Nacht legte sich schnell auf dieses Weltnaturerbe.
Bild 9 – Dieses Panorama lässt erahnen, was für eine geniale Landschaft hier ein Drache, der Sage nach, mit seinem Schwanz erschaffen bzw. hinterlassen hat.

Tag 3 am 18.11.2025 – Halong-Bucht mit Kriegshospital und Rückreise nach Hanoi

Bild 10 – Unsere erste Begegnung mit dem Vietnamkrieg fand hier statt. Zu sehen ist das Kriegshospital Cat Ba (Fraueninsel), welches in den Felsen geschlagen wurde, um sich vor Angreifern zu schützen. Die gesamte Anlage ist so clever angelegt, dass sie zum einen nicht zu entdecken und zum anderen auch uneinnehmbar ist.
Bild 11 – Dies hier ist die einzige Küche zur Versorgung des gesamten Personals.
Bild 12 - Ein Eindruck von den Krankenlagern. Die Umstände müssen für die Anwesenden unfassbar widerwertig gewesen sein.
Bild 13 – Alles war bestens gesichert. Bombensichere Türen riegeln das Arial hermetisch ab.
Bild 14 – Auf der Rückfahrt nach Hanoi legten wir einen Zwischenstopp in einem unscheinbaren Dorf ein, um ein traditionelles Wasserpuppentheater zu besuchen. Eine Aufführung gab es dazu, extra für uns.
Bild 15 – Was benötigt man dafür? Ein großes Wasserbecken, eine Kulisse, einen Mini-Orchesterraum und Männer, die die ca. 15 Kilogramm schweren Puppen im Wasser an Seilen und Schienen bewegen. Alles folgt einer Choreografie, die eine Sprecherin gesanglich vorgibt. Was uns Europäern etwas kitschig vorkommen mag, ist für die Vietnamesen sehr wichtig, weil es Teil ihrer Kultur ist. Das muss der Tourist beachten und respektieren. Wir hatten dennoch etwas Vergnügen.

Tag 4 am 19.11.2025 – Hanoi mit der Besichtigung des Literaturtempels und einem Besuch bei Onkel Ho (Chi Minh)

Bild 16 – Das Eingangsbauwerk des sehr bedeutungsvollen Literaturtempels.
Bild 17 – Dieses Kunstwerk hier zeigt uns Konfuzius, von mir immer liebevoll „Konfusius“ genannt. Unser Guide vor Ort, der nach seinen Worten in Erfurt viele Jahre zu DDR-Zeiten lebte, inspirierte mich dazu wegen seiner manchmal konfus wirkenden Äußerungen.
Bild 18 – Die gesamte Anlage wirkte äußerst gepflegt auf uns.
Bild 19 – Wasserbecken lassen auf eine gut durchdachte Gartenplanung schließen. Andächtige Stille lag über dem Tempel.
Bild 20 – Da ist er der Meister. Niemand weiß, wie der gute Konfuzius tatsächlich aussah, aber so dürfen wir ihn uns vorstellen.
Bild 21 – Ist der Besucher einmal in seinem Leben in Hanoi, so gehört der Weg zum Ho-Chi-Minh-Mausoleum auf jeden Fall dazu. Parolen, Blumen, Flaggen und ein Paradeplatz lassen auf eine (staatlich verordnete) tiefe Verehrung der Bevölkerung für den verstorbenen Staatsführer schließen. Lenins Grabmal in Moskau wirkt schon fast zierlich gegenüber diesem (Protz-)Klotz hier, den man morgens ganz für kurze Zeit besichtigen kann. Ob der Onkel Ho, wie der große Führer gern genannt wird, tatsächlich dort noch liegt, ist ein streng gehütetes Geheimnis. Der Glaube daran zählt.
Bild 22 – Das Gebäude ist ein guter Ausdruck für ein Paradoxon, welches uns in Vietnam überall hinbegleiten wird. Da befreit sich ein stolzes Volk von der Geisel der Chinesen, entledigt sich der Kolonialherrschaft der Franzosen und vertreibt die Amerikaner aus seinem Land, um anschließend der kolonialen Architektur die größte Aufmerksamkeit zu schenken. Egal, dieser Verwaltungsbau (vielleicht eine Botschaft o. ä.) zeugt beeindruckend davon, dass Europäer ihre offensichtlich geschätzten Spuren hinterlassen haben.
Bild 23 – Auf dem Spaziergang durch die Anlage kommt der Tourist auch an dem Dienstwagen des Meisters vorbei. Privilegien gehören wohl überall zum staatsmännischen Leben.
Bild 24 – Zurückhaltender war Ho Chi Minh bei der Wahl seiner Amtsräume. Abhörschutz dürfte damals noch keine Rolle gespielt haben.
Bild 25 – Angenehm schlicht wirkt die funktionale Ausstattung.
Bild 26 – Nachtblick auf Hanoi Downtown von der Hoteldachterrasse aus.

Tag 5 am 20.11.2025 – Tay-Phuong-Pagode und Weiterflug nach Hue

Bild 27 – Nachdem wir früh am Morgen Abschied von Hanoi nahmen, um später nach Hue zu fliegen, legten wir zuvor noch eine Stippvisite in einem Buddhistischen Kloster ein. Hindus bauen Tempel, Christen und Buddhisten errichten Klöster. Nach einem steilen Aufstieg mit 260 Treppenstufen erreichte unsere Reisegruppe die sehr ruhig gelegene Pagode. Die Bezeichnung ist nicht korrekt, denn Pagoden sind eher Türme. Die Franzosen haben seinerzeit alles über den berühmten Kamm geschoren.
Bild 28 – Seinen Bekanntheitsgrad verdankt diese Anlage vor allem seine zahlreichen Holzschnitzereien an Gebälk und Figuren, von denen hier stellvertretend berichtet werden kann.
Bild 29 – Die Architektur der asiatischen Tempelanlagen ist auf Grund der geschwungenen Dachform weltweit bekannt.
Bild 30 – Avalokiteshavara – eine vielarmige Gottheit des Buddhismus und auch des Hinduismus. Mit ihren gefühlt tausend Armen demonstriert sie ihre übermenschliche Kraft, um allen Lebewesen dadurch gleichzeitig helfen zu können.
Bild 31 – Wunderschöne und beeindruckende Darstellung eines Mönchs, der sich der völligen Askese hingegeben hat. Die Auswirkung dieser Tortur hat der Bildhauer hervorragend verarbeitet.
Bild 32 – Über ihm wachen verschiedene Buddhafiguren.
Bild 33 – Buddha ist überall. Wir denken dabei auch gern an Myanmar. Dort besichtigten wir 2014 eine Höhle, in der Pilger über 8.000 goldüberzogene Buddhas anhäuften.
Bild 34 – Auch diese zwei Gesellen hier besitzen ihre sehr spezielle Ausdruckskraft.
Bild 35 – Kehrt der Besucher nach seinem Aufenthalt in diesem Kloster den Rücken, hat er die Chance, eine gewaltige Großbaustelle zu entdecken. Schon beeindruckend, oder!? Von dort aus ging es für uns zum Flughafen nach Hanoi, um von dort aus nach Hue, unserer nächsten Zwischenstation, zu fliegen.

Tag 6 am 21.11.2025 – Tempelstadt Thien-Mu Hue und Kaisergrab von Tu Doc

Bild 36 – Die Kaiserstadt Thien-Mu in Hue erinnert stark an die Verbotene Stadt in Peking. Der frühere Glanz lässt sich gut erahnen. Man stelle sich das ganze so vor. Umgeben ist die Kaiserstadt von riesigen Festungsmauern und Wasserbarrieren, die die Zitadelle bilden, um den Sitz des Kaisers zu schützen. Innerhalb der Zitadelle befinden sich die unzähligen Bauwerke, die aus dieser Anlage eine Stadt werden ließen. Das dachten sich auch die vietnamesischen Kämpfer im Krieg. Also verbarrikadierten sie sich dort und trotzten den Amerikanern, die die Anlage ursprünglich verschonen wollten. Bis es nicht mehr ging. Dem Großangriff konnte die Kaiserstadt nicht standhalten und wurde somit in schweren Gefechten weitgehend zerstört. Dass es heute so viel zu besichtigen gibt, ist einer enormen Wiederaufbauleistung zu verdanken. Wermutstropfen: Es regnete unablässig und monsunartig, was für die Jahreszeit eher ungewöhnlich ist. Erste Meldungen von Überschwemmungsopfern erreichten uns bald.
Bild 37 – In Anbetracht der Zerstörungen ist man von dem, was der Reisende zu Gesicht bekommt, ehrfürchtig beeindruckt.
Bild 38 – Zu den Zeitzeugen der Zerstörungsgewalt gehören auch diese überdimensionalen Vasen. Bei genauer Betrachtung lassen sich Einschüsse erkennen.
Bild 39 – Toranlagen wie diese hier sind überall anzutreffen. Solche Bauwerke in einer monsunreichen Gegend erhalten zu wollen, ist eine respektable Aufgabe. Die permanent hohe Luftfeuchtigkeit verlangt den Erhaltern alles ab.
Bild 40 – Dieses Foto soll den Versuch unternehmen, die Größe der Kaiserstadt zu zeigen.
Bild 41 – In diesem Bauwerk verbirgt sich das Theater der kaiserlichen Residenz.
Bild 42 – Blick in das Innere des Theatersaales
Bild 43 – Das Herzstück bildet natürlich der kaiserliche Palast. „Vietnam-Rokoko“ wird diese Stilistik hier genannt. Noch verspielter geht es nicht. Die Detailfülle ist unermesslich.
Bild 44 – Davon spricht auch dieser kleine Freund hier.
Bild 45 – Im Schloss selbst lässt die Detailbesessenheit der Erbauer auf den unerschöpflichen Reichtum der Herrscher schließen.
Bild 46 – Influencer*innen nutzen vielerorts solche Kulissen, um sich präsentieren zu können.
Bild 47 – Schwer beeindruckt ging der Tag mit einer Rikschafahrt zum nahegelegenen Fluss weiter, um eine mittägliche Bootstour zu absolvieren. Wieder zurück an Land, gingen die Besichtigungen weiter. Auf dem Programmzettel stand nun die Thien-Mu-Pagode. Das Foto zeigt eine wahrhaftige Pagode. In ihnen soll ja, ähnlich wie in den Stupas von Nepal oder Myanmars stets Relikte von Buddha aufbewahrt werden. Buddha muss sehr groß gewesen sein.
Bild 48 – Hakenkreuz-Swastikas beschrieb ich 2014 in meinem Buch „Namaste, Mount Everest!“. In fast allen Religionen sind sie zu finden, auch in der jüdischen. Natürlich immer in etwas unterschiedlichen Formen, aber als Glückssymbol wichtig und akzeptiert. Selbst am Schloss Bellevue, dem Amtssitz unseres Bundespräsidenten in Berlin, sind sie angebracht.
Bild 49 – Kein Tempel oder Kloster ohne Altar.
Bild 50 – Maxi-Bonsais lassen sich in Vietnam überall bestaunen.
Bild 51 – Von der Gartenbaukunst verstehen die Asiaten in der Tat sehr viel. Yin und Yan lassen grüßen.
Bild 52 – Aber was macht ein amerikanischer Straßenkreuzer in einer religiösen Klosteranlage? Wir lernten folgendes. Am 11. Juni 1953 verbrannte sich ein buddhistischer Mönch auf offener Straße in Saigon vor genau diesem Wagen. Grund dafür war sein Protest gegen das damals herrschende Regime in Südvietnam. Gestützt durch die USA, wurden buddhistische Mönche schweren Repressalien durch den damaligen Statthalter, selbst Christ, ausgesetzt.
Bild 53 – Auf diesem Foto erkennt man die Szenerie gut. Ich werde später noch einmal darauf zurückkommen. Aber allein die Tatsache, sich in so tiefe Meditation zu begeben, um sich mit Benzin übergießen und anzünden zulassen, zeugt von einer Kraft dieses Mönches, die seinesgleichen sucht. Sein nicht verbranntes Herz wurde geborgen und wird bis heute aufbewahrt.
Bild 54 – Am Nachmittag wartete noch das Kaisergrab von Tu Doc auf uns.
Bild 55 – Auch hier wartete hervorragende Gartenbaukunst auf uns.
Bild 56 – So sah zu Lebzeiten der Kaiserstuhl aus.
Bild 57 – Abschiedsfoto.

Tag 7 am 22.11.2025 – Über den Wolkenpass weiter nach Hoi An mit Zwischenstopp in Da Nang beim Cham-Museum

Bild 58 – Die Bustour nach Hoi An war eher trist. Wieder hängen die Wolken tief, die Unwetterwarnungen und Überschwemmungen mit vielen Toten nehmen zu. Festzuhalten gab es nicht viel.
Bild 59 – Der Wolkenpass macht seinem Namen alle Ehre. Auf dem Pass angekommen, lässt sich eine alte militärische Anlage besichtigen. Nichts Besonderes, eher ein Zeitvertreib während einer Rastpause mit dem Bus.
Bild 60 – Aus solchen Bunkern heraus wurde das Feuer auf den Gegner eröffnet. Ohrenbetäubend muss der Lärm darin gewesen sein. Nicht vorstellbar!
Bild 61 – Angekommen in Da Nang, wartete das Cham-Museum auf uns. Es zeigt im Wesentlichen die Kunst der alten Khmer.
Bild 62 – Shiva, der Weltenzerstörer und Schöpfer
Bild 63 – Ganesha ist die beleibteste Gottheit unter den vielen des Hinduismus.
Bild 64 – Oben thront Brahma, liegend sehen wir Shiva, der es sich gut gehen lässt.
Bild 65 – Ein Bodhisattva, hier Tara, fast einem Buddha gleich. Ein Bodhisattva strebt natürlich auch nach dem Nirvana. Allerdings auf Grund seiner vielen guten Taten darf er nicht dorthin gelangen, sondern muss bei den Menschen bleiben und weiterhin Gutes tun. Ihre besondere Reinheit wird in dem Mantra „Om mani padme hum!“ wunderschön besungen.
Bild 66 – Bei diesen etwas grimmigen Gesellen erkennt man sehr gut die Gesichtsform und Ausdrucksart der Khmer.
Bild 67 – Buddha mit all seinen Merkmalen – lange Ohrläppchen, drei Augen und die Krone (Niemals berühren, das bringt Unglück!)
Bild 68 – Shiva, tanzend. Die S-förmige Körperhaltung ist typisch und taucht immer wieder in verschiedensten Formen auf. Als Weltenerneuerer hat Shiva ebenfalls alle Hände voll zu tun.
Bild 69 – Auch architektonisch hat das Museum viel zu bieten.
Bild 70 – Skyline von Dan Nang …
Bild 71 – … mit der berühmten Drachenbrücke und …
Bild 72 – … der Seilzugbrücke.

Tag 8 am 23.11.2025 – Aufenthalt in Hoi An – Zeit für uns und zum Nachdenken

Dieser Tag beginnt wieder mit heftigen Regenfällen. So zogen wir es vor, heute im Hotel zu bleiben, keinen Ausflug zu unternehmen bzw. den Tag für die Erholung zu nutzen. Die Altstadt von Hoi An bietet auch mit seinen vielen Läden und Restaurants ausreichend Zeitvertreib. Leider existieren von diesem Tag keine Bilder. Mein Speichermedium verließ mich, so dass ich mein Fotoarchiv zu dieser Reise neu aufbauen musste. Damit waren wichtige Handyaufnahmen unwiederbringlich verloren. Das tut vor allem für diesen Tag weh, weil ich auf Anraten eines Mitreisenden ein Bildergeschäft besuchte und dort nicht schlecht staunte. Der kleine, alte Mann erlaubtes es, uns im hinteren Bereich seines Geschäftes umsehen zu können. Er besaß eine umfangreiche Sammlung von Kriegsfotos, die uns sehr interessierte, weil sie das Elend und das Leid des Vietnamkrieges zeigten. Bomberterror, Repressalien, Napalm, Entlaubungen, Hinrichtungen, desillusionierte US-Soldaten und Bilder der letzten Flucht aus Vietnam, bevor sich die Grenzen nach Kriegsende schließen werden.

Bild 73 – Dieses Foto hier kennen viele unter uns. In der Ostpropaganda erschießt hier ein südvietnamesischer General einen nordvietnamesischen Freiheitskämpfer auf offener Straße, so die Ostpropaganda. Die Westpropaganda berichtet heute über die Vorgeschichte zu dem Bild. Genau dieser Kämpfer hat zuvor, in Zivil gekleidet, eine Reihe von gegnerischen Kämpfern getötet. Als Militär nicht zu erkennen, muss sein Blutbad schon heftig gewesen sein. Die Art des Vorgehens brachte den General auf die Palme, weshalb er den Mann auf der Stelle hinrichtete.
Bild 74 – Zurück zum Bild 53. Im Laden des alten Mannes hingen doch tatsächlich weitere Bilder, die zu diesem Ereignis gehören. Auf dem ersten wird der Mönch von seinen Brüdern mit Benzin übergossen. Da sitzt er bereits und meditiert. Das zweite Bild sehen wir bei der Nummer 53. Ein nächstes Foto zeigte ihn schon zusammengesackt, ein letztes Bild das bereits ausgehende Feuer. Interessante daran ist für mich, dass sich daraus schlussfolgern lässt, dass es sich hier nicht um die fixe Idee eines einzelnen Mönches ging. Vielmehr wird daraus klar, dass dies eine sehr präzis geplante und größer angelegte Protestaktion, die sich schnellstmöglich weltweit verbreiten sollte, handelte. Es war perfekt arrangiert. Der amerikanische Wagen, die Mönche im Hintergrund, die richtige Windrichtung und natürlich war ein Profi als Fotograf dabei. Er wird für die schnelle Verbreitung seiner Aufnahmen sorgen. Das Bild wird 1963 zum Weltpressefoto gewählt. Malcom Browne wird als Kriegsfotograf berühmt und stirbt am 27. August 2012 im Alter von 81 Jahren.
So wird Propaganda gemacht. Das war selbst den Amis zu viel. Sie ließen ihre Marionette fallen, kurze Zeit später war sie tot. Ziel erreicht.

Tag 9 am 24.11.2025 – Zurück nach Da Nang und Flug nach Saigon

Bild 75 – Reist der Tourist vom Flughafen in die Innenstadt, fallen ihm sofort die nicht zählbaren Mopeds ein. 14 Millionen Einwohner soll Saigon, heute bekannter als Ho-Chi-Minh-Stadt, zählen. 9 Millionen Mopeds sollen es sein, an den Wochenenden sogar über 10 Millionen. Man hat zwar eine prächtige Metropole gebaut, aber eine S-Bahn, ÖVI‘s oder ähnliches gibt es nicht. Völlig verrückt, was sich auf den Straßen abspielt. Den Straßenseitenwechsel erledigt der Mensch dadurch, indem er einfach durch den fließenden Verkehr marschiert, hoffend auf der anderen Fahrbahnseite unversehrt anzukommen.
Bild 76 – Vielerorts findet der Besucher sozialistische Propaganda im Straßenbild.
Bild 77 – Unbedingt besuchen sollte man die historische Post, ein sehr ehrwürdiges Gebäude. In seinem Inneren geht es ordentlich turbulent zu. Die dort gekaufte Postkarte hat auch tatsächlich das Ziel in Berlin, meiner aktuellen Baustelle, erreicht.
Bild 78 – Blick in die Post hinein – sehr imposant
Bild 79 – „The last Mission“ steht in Großbuchstaben auf dem Dach geschrieben. Von diesem Gebäude existiert ebenfalls ein Foto, welches um die Welt ging. Es zeigt panische Menschen, die alle versuchen, irgendwie noch in den letzten amerikanischen Hubschrauber zu gelangen, um das Land verlassen zu können. Der Krieg ist vorüber! Jeder, der den Amis half, ist nun ein Gejagter. Es sei denn, die Flucht gelingt.
Bild 80 – Gekleckert wurde in Saigon nicht, eher so richtig geklotzt oder geprotzt, wie dieser Bau unterstreicht. Der könnte allerdings in jeder anderen Metropole stehen, Allerweltarchi-tektur.
Bild 81 – Die Oper von Saigon, ebenfalls altehrwürdig.
Bild 82 – Hochhäuser dominieren eindrucksvoll das Stadtbild, abends ein Schauspiel für sich.
Bild 83 – Ein Beispiel für das Leben in Saigon.
Bild 84 – Die Skyline von dieser Monstercity. Das höchste Haus misst 450 Meter! Saigon ist so etwas wie die heimliche Hauptstadt Vietnams.

Tag 10 am 25.11.2025 – In Saigon: Rathaus, Thien-Hau-Tempel, Kriegsmuseum, Chinesischer Markt Binh Tai; Highlight: Die Dachterrasse des Hotels „Majestic“

Bild 85 – Das historische Rathaus im gleißenden Sonnenlicht, überstanden sind zum Glück Regen und Kälte. Von nun an gibt es nur noch Postkartenwetter.
Bild 86 - Straßenszenerie
Bild 87 – Eingang zum Thien-Hau-Tempel …
Bild 88 - … seinem Altar
Bild 89 – Wieder frönt eine Influencerin ihrer Passion. Davon gab es dort etliche.
Bild 90 – Besucher dürfen ihre Wünsche auf einen Zettel schreiben. Dieser wird an einer Spirale befestigt, die sich danach wegräuchert.
Bild 91 – Meine Lieblingsaufnahme aus diesem Urlaub. Es zeigt eine herrlich andachtsvolle Stimmung in tollem Licht, bezeichnend für das Land und seine Bewohner.
Bild 92 – Der Portikus des China-Marktes Binh-Tay.
Bild 93 – In ihm pulsiert das bunte Treiben.
Bild 94 – Das Kriegsmuseum in Saigon gehört zu den meistbesuchten Museen Vietnams. Der modernen Propaganda folgend, werden dort die wirklich abscheulichen Kriegsverbrechen der USA gezeigt. Schonungslos, nichts für schwache Nerven.
Bild 95 – Mit so gewaltigen Bomben wurde vor allem auch die Zivilbevölkerung angegriffen.
Bild 96 – Erstaunlich fanden wir die Tatsache, dass sich Menschen allen Alters und aus der gesamten Welt stammend für einen Museumsbesuch entschieden.
Bild 97 – Mein letztes Foto von dort. Es zeigt in schwarzer Farbe, wo überall Bomben zu Boden gingen. Aus Pietät habe ich auf weitere Aufnahmen verzichtet, um hier nicht zeigen zu können, mit welch unfassbarer und sinnloser Brutalität die Amerikaner vor allem gegen die Zivilbevölkerung vorgingen.
Bild 98 – Am Abend widmeten wir uns noch einmal der Skyline Saigon. Am Abend zuvor hat ein Monsunregenguss aus heiterem Himmel unserem Vorhaben ein Ende gesetzt.
Bild 99 – Das höchste Bauwerk im Nachthimmel.
Bild 100 – Die Terrasse des Hotels „Majestic“ ist berühmt für seine spektakuläre Aussicht.
Bild 101 - Von dort aus lässt sich alles gut in Ruhe betrachten und bestaunen.
Bild 102 – So darf sich jeder Leser Saigon vorstellen.
Bild 103 – Die beiden letzten Bilder entstammen einer Zeitschrift, die im Flieger als Reiselektüre zugänglich war.
Video 1 – Genießt dieses Video!!! Und: Achtet auf den Verkehr.

Tag 11 am 26.11.2025 – Reise nach Can Tho mit Klosterbesichtigung Dai Dau(?)

Bild 104 – An diesem Tag brachte uns der Bus auf dem Weg nach Can Tho, weit im Süden Vietnams gelegen, zu diesem Kloster der Dai Dau. Eine religiöse Glaubensgemeinschaft gründete es. Als ob es in Asien nicht ohnehin schon sehr bunt zugeht, legen sie hier noch eine Schippe drauf. Die Farbgebung ist schon sehr intensiv, ja sogar naiv gewählt.
Bild 105 – Auch hier begegneten uns Hakenkreuz-Swastikas.
Bild 106 – Der Altar wirkt sehr verspielt auf europäische Touristen.
Bild 107 – Teil ihres Glaubens ist, so verstand ich es, Christentum, Buddhismus und Hinduismus zu vereinen oder zumindest das Gute daraus jeweils. Daher sehen wir hier Buddha, Jesus und auch Konfuzius neben weiteren Gelehrten.
Bild 108 – So sieht das Leben der Menschen am Mekong aus – Teil 1
Bild 109 – … so wie hier auch -Teil 2
Bild 110 – Hier ahnten wir noch nicht, welche Dimensionen der Mekong im weiteren Reiseverlauf annehmen wird. An dieser Stelle wirkte noch alles sehr beschaulich. Das wird nicht so bleiben. Wir befanden uns noch ganz am Anfang.
Bild 111 – Mit solch einem Boot bereisten wir einige Zeit gemütlich den Mekong. Gelegentliche Stopps waren eine willkommene Gelegenheit, das Leben am Mekong kennenzulernen.
Bild 112 – Bunt ist auch das Treiben auf dem Fluss. Schiffe in allen Größen und Farben zogen an uns vorüber.
Bild 113 – In Can Tho angekommen, florierte das asiatische Leben so richtig. Die Städte selbst ähneln sich allesamt sehr. Es ist eine schier unendliche Aneinanderreihung von Läden jeglicher Art, in denen gefühlt immer und immer wieder dieselben Waren angeboten werden.
Bild 114 – Ein beliebtes Fotomotiv sind diese Stromleitungs- und Telegraphenmaste, typisch für Asien. Erdverlegte Leitungen gibt es nicht. Reparaturen nach einem Hochwasser wären zu aufwendig. Ist eine Leitung defekt, so wird sie durch eine neue ersetzt. Wir nennen das „Vietnam-Telekom“.

Tag 12 am 27.11.2025 – In Chau Doc: Schwimmender Markt von Cai Rang

Bild 115 – Etwas besonderes in Asien sind die schwimmenden Märkte. Einen solchen zu besuchen, stand auf dem Programm des heutigen Tages. Das Leben der Menschen, die am Ufer des Mekong wohnen und arbeiten, zog auf dem Weg dorthin ein weiteres Mal vorüber.
Bild 116 – Boote, dicht aneinandergereiht, liegen im Wasser und warten auf Kundschaft.
Bild 117 – Genüsslich zu bestaunen sind auf jeden Fall die eigenwilligen Antriebs- und Steuermechanismen der Boote.
Bild 118 – Blick auf die Skyline von Chau Doc

Damit endet unser Aufenthalt in Vietnam! Schön und interessant war es hier!

Einreise nach Kambodscha

Fläche: 181.035 km²
Einwohnerzahl:    15,5 Millionen
Staatsform: konstitutionelle Monarchie, Wahlen sind kritisch, die Regierung eher mafiös organisiert
Hauptstadt: Phnom Penh
Währung: 1 Riel = 0,00021 Euro (die Währung befindet sich aktuell im Abwärtstrend)

 

Tag 13 am 28.11.2025 – Mit dem Speedboot nach Phnom Penh (Kambodscha), Besuch des Nationalmuseums und einer Tanzschule; Abendessen im Restaurant „Bopha“ am Fluss Tonle Sap

Bild 119 – Frühes Aufstehen bei bestem Wetter lautete das Motto des Tages. Heute lernen wir, wie gewaltig der Mekong ist.
Bild 120 – 1. Stopp: Ausreise aus Vietnam an dieser schwimmenden Grenzstation
Bild 121 – Schiffe aller Art, egal ob groß oder klein, begleiten uns.
Bild 122 – 2. Stopp: Einreise nach Kambodscha – Zeit mitbringen, es dauert alles ein wenig seine Zeit, bis es wieder an Bord ging. Dort war es sehr eng und unbequem. Nicht so gut für eine fast sechsstündige Bootstour. Ich zog das Deck am Bug vor.
Bild 123 – Endlich ließ sich wieder die Landschaft und das Flusstreiben beobachten.
Bild 124 – Brücken können sie also auch in Kambodscha bauen.
Bild 125 – Überall wurde uns freundlich zugewunken.
Bild 126 – Plötzlich tauchte dieser ruhende Buddha vor unseren Linsen auf. Ich ließ mich aufklären. Liegt Buddha, so tritt er seine letzte Reise an.
Bild 127 – Erste Hotelbauten lassen erahnen, dass wir bald in Phnom Penh angekommen werden.
Bild 128 – Eingecheckt in einem luxuriösen Hotel, ging es auch gleich auf Entdeckungstour. Sie begann mit dem Besuch des Nationalmuseums.
Bild 129 – Alles dort ist sorgfältig für die vielen Besucher aufbereitet.
Bild 130 – So fanden wir auch dort wieder unsere tanzenden Gestalten. Hier sind es Krieger in der typischen Bewegung.
Bild 131 – Auch sehr menschlich anmutende Darstellungen wie diese hier werden präsentiert.
Bild 132 – Da sitzt er – der alte König namens Sihanouk. Heute regiert sein Sohn Norodom Sihamoni seit 2004. Beide spielten im Krieg gegen die Roten Khmer eine wichtige Rolle, um das Land wieder auf Kurs zu bringen. Über zwei Millionen Menschen haben die Roten Khmer damals getötet. Ein dunkles Kapitel der Menschheit. Ohne Sinn und Verstand wurde jede Form der Intelligenz ausgelöscht. Es sollte nur der Arbeiter übrigbleiben. Leider alles im Namen des Kommunismus stattgefunden, was dieser Gesellschaftsform so schweren Schaden zugefügt hat, dass sie sich nicht mehr davon erholen wird.
Bild 133 – Heimlich fotografiert – Mönche beim Pausieren, natürlich mit Handy, was sonst.
Bild 134 – Eine zweite Station in Phnom Penh brachte uns zu einer Mal- und Tanzschule. Das war sehr ergreifend. Liebevoll wurden uns Tänze dargeboten. Das Land war auf null gestellt nach dem Sieg über die Roten Khmer, bei dem die Vietnamesen ordentlich mithalfen. Die Kultur des Landes wird mit solchen Schulen langsam, aber stetig zurückerarbeitet.
Bild 135 – Diese junge Dame hat es schon sehr gut drauf, voller Anmut.
Bild 136 – Stellvertretendes Exponat aus der Zeichenschule
Bild 137 – Panorama der Hauptstadt, ein modernes Ensemble
Bild 138 – Die Straße vor unserem Hotel im Nachtleben
Bild 139 – Blick aus unserem Restaurant an diesem Abend – Abschluss eines aufregenden und erlebnisreichen Tages

Tag 14 am 29.11.2025 – Aufenthalt in Phnom Penh mit dem Königspalast und der Silberpagode sowie der Markthalle; Flug nach Siem Reap mit anschließendem Schulbesuch

Bild 140 – Ein Blick zur zurück auf die vielen modernen Bauten der City
Bild 141 – Eingangsbauwerk zum Palast
Bild 142 – Prachtvolle Gebäude wie dieses empfangen die Besucher.
Bild 143 – Das Herz des Fotografen freut es.
Bild 144 – Nicht jedes Haus ist zugänglich. Das Fotografieren in dieser Residenz ist streng verboten.
Bild 145 – Endlose Wandgemälde erzählen aus oder von der Geschichte der Königsfamilie.
Bild 146 – Türmchen verzieren das Anwesen.
Bild 147 – Die Planer haben sich viele Gedanken über die Gestaltung des Palastes gemacht. Alles wirkt sehr durchdacht.
Bild 148 – Bis dann diese im Kolonialstil errichtete Villa im Bild des Betrachters auftaucht.
Bild 149 – Nach einer ausgiebigen Besichtigungstour im Königspalast führte unsere Route weiter zur Silberpagode.
Bild 150 – Stolz thront sie auf einer Anhöhe, die auch wieder ungeheuer aufwendig gestaltet wurde.
Bild 151 – Logisch, dass es auch dort wieder einen Buddha-Altar zu besichtigen gab.
Bild 152 – Das nächste, wiederum im Kolonialstil errichtete Gebäude, war der Zentralmarkt. Erstaunlicherweise gab es dort viel Platz zum Flanieren. Neben jeder Menge Souvenirs kann man dort auch alles an Fake Ware erwerben, was man sich so vorstellen kann, vor allem auch nachgemachte Markenuhren.
Bild 153 – Aber die Innengestaltung ist architektonisch bemerkenswert.
Bild 154 – Als besonderes Highlight überraschte uns am neueröffneten (September 2025!) Flughafen. Von dort aus ging es zu unserer letzten Station auf dieser Studienreise nach Siem Reap. Eine atemberaubende Architektur übermannte uns Staunende.
Bild 155 – Im Herzen des Flughafens sitzt, wie konnte es auch nicht anders sein, eine riesige Buddhafigur.
Bild 156 – Nachdem uns eine schicke Propellermaschine nach Siem Reap gebracht hat, bestiegen wir unseren Reisebus und nutzten die Zeit für ein ausgiebiges Landschaftsstudium.
Bild 157 – Dazu gehören auch solche Schnappschüsse.
Bild 158 – Ein grasendes Rind gesellte sich dazu. Leider gab es so gut wie keine Gelegenheit, die typischen, inzwischen selten gewordenen Wasserbüffel fotografieren zu können.
Bild 159 – Die Reiseanbieter, mit denen wir in der Vergangenheit unterwegs durch die Welt reisten, unterstützen vor Ort in der Regel soziale Projekte. An diesem Tag besuchten wir aus diesem Grund eine ländliche Schule, in der die Kinder vor allem Englisch lernen können. Mit einem herzhaften Empfang, wie wir ihn dort erlebten, rechnete niemand von uns. Die Kinder haben sich sehr auf uns gefreut.
Bild 160 – Zu Beginn wurden Grußworte ausgetauscht.
Bild 161 – Anschließend wurden jedem von uns Kinder zugeteilt, die uns die Schulgebäude zeigten. Das war ein großer Moment in ihrem Leben.
Bild 162 – Im Computerkabinett stellten wir fest, dass sich hier alles auf dem neusten Stand befindet. Wie schön, dies zu sehen.
Bild 163 – Der Tag endete mit einem kleinen Rundgang durch das Dorf und einem Abendessen in selbigen.

Tag 15 am 30.11.2025 – 3 Tempelbesuche: Prasat Banteay Kdei, Preah Ko, Prasat Ta Prohm

Bild 164 – Der Tempel Prasat Banteay Kdei bildete den Auftakt einer sehr intensiven Rundreise durch die Tempelstadt Angkor am frühen Morgen.
Bild 165 – Faszinieren wird uns den gesamten Tag über der umfangreiche Detailreichtum, der hier an den Tag gelegt wurde.
Bild 166 – Fabelwesen bewachen die Eingänge …
Bild 167 - … wie auch hier.
Bild 168 – In einem Ausstellungsraum wird gezeigt in welchem Zustand die Tempelanlage durch die Entdecker vorgefunden wurde.
Bild 169 – Der Tempel von Preah Ko ist eher überschaubar, aber auf jeden Fall seine Bewunderung wert.
Bild 170 – Handwerkliche Präzisionsarbeit, soweit das Auge reicht.
Bild 171 – Den Mauerwerksbau beherrschten sie damals ebenfalls hervorragend.
Bild 172 – Wunderschöne Bauwerke …
Bild 173 - … zum Genießen …
Bild 174 – … natürlich mit einem entsprechenden Altar.
Bild 175 – So richtig beeindruckend wurde es in der Anlage von Ta Prohm.
Bild 176 – Achtung: Hier stutzt der Reisende aber noch mehr. Wo kommt denn diese Darstellung eines Dinosauriers her? Ein echtes Rätsel!
Bild 177 – Da haben wir nun endlich das Motiv der Motive. Mit riesigen Wurzeln überwucherte Mauern zeugen von der Vergangenheit und der Kraft der Natur.
Bild 178 – Innenansicht I
Bild 179 – Innenansicht II
Bild 180 – Dieses Tor hat einen hohen Bekanntheitsgrad. Hier wurde nämlich eine Szene aus Lara Crofts „Tomb Raider“ gedreht.
Bild 181 – Ein mit Impressionen angehäufter Tag neigte sich andächtig seinem Ende entgegen.

Tag 16 am 01.12.2025 – Finale mit Angkor Wat, Prasat Preah Khan und Prasat Bayon

Bild 182 – Früh aufzustehen ist eine wesentliche Maßgabe eines Tages, wie er uns bevorstehen sollte. In der aufgehenden Sonne Angkor Wat erwachen zu sehen, erinnerte mich an Machu Picchu in Peru. Ist man zu spät an seinem Ziel, wird das Erlebnis als solches zur Farce, weil der Genuss nicht aufkommt. Die entstehenden Fotos sind nur noch zum Abwinken. Mit der sich im Wasser spiegelnden aufgehenden Sonne beginnt also das große Finale unserer diesjährigen Fernreise.
Bild 183 – Endlos lange Laubengänge, allesamt reichhaltig verziert, bezeugen die Größe Angkor Wats.
Bild 184 – Ein Blick vom höchsten Punkt der Anlage. Die Größe kann der Betrachter gut erahnen.
Bild 185 - … wie auch dieses Bild versucht, diesen Eindruck zu unterstreichen.
Bild 186 – Wie viele Handwerkshände müssen damals tätig gewesen sein, …
Bild 187 – um solche Perfektion zu erschaffen.
Bild 188 – Der Hauptturm von Angkor Wat, nur über eine sehr steile Treppe zu erreichen.
Bild 189 – Angkor Wat ist ein Paradies für Reisende und Fotografierende. Eine Unmenge an Bildern könnte ich hier noch zeigen. Dies hier ist das Schlussbild unseres Aufenthaltes in Angkor Wat.
Bild 190 – Die Entdeckungstour ging in sengender Hitze bei 33 Grad weiter nach Prasat Preah Khan, um von dort aus ein letztes bedeutendes Tempelbauwerk in Prasat Bayon bewundern zu können.
Bild 191 – Jeder Tempel hat ja seine eigenen charakteristischen Merkmale. Schon der Weg dorthin ist speziell. Wassertouristen tummeln sich auf dem Wasser.
Bild 192 – Die Brücke zur Anlage ist gesäumt von riesigen Steinfiguren. Erhaben wirken sie, als erheben sie sich über die Welt.
Bild 193 – Mächtig erscheinen sie dem Betrachter.
Bild 194 – Gelegentlich schauen sie dezent aus dem Stein heraus.
Bild 195 – Ein vorletzter Blick in diesen Tempel, …
Bild 196 - … bevor sich für unsere Reisegruppen das Vietnam- und Kambodschakapitel an diesem Tag für diese Reise schließen wird.

Tag 17 am 02.12.2025 – Heimreise

Bild 197 – Wir hoben in Hanoi, nach einem kurzen Flug von Siem Reap dorthin, ab nach Frankfurt/ M.
Bild 198 – Ein sehnsüchtiger Blick in den Abendhimmel hoch über den Wolken ließ uns an viele großartige Erlebnisse zurückdenken.

Fazit dieser Reise:

Wunderschöne Erinnerungen werden uns bis an das Lebensende begleiten.